Abzug und Umbau der Depotcontainer für Elektrokleingeräte

06.04.2022

Im Leverkusener Stadtgebiet befinden sich an insgesamt 43 Standorten Depotcontainer zur Erfassung von Elektrokleingeräten. Die dezentralen Abgabemöglichkeiten werden von den Leverkusener*innen gut angenommen und bieten auch Bürger*innen, die eingeschränkt mobil sind, eine ortsnahe Entsorgungsalternative. Als positiver Effekt werden deutlich weniger Elektrokleingeräte über den Restabfall entsorgt und die Kreislaufwirtschaft gestärkt.

Das deutsche Gefahrgutrecht (ADR) schreibt vor, dass Elektrokleingeräte mit Lithiumbatterien nicht mehr in loser Schüttung transportiert werden dürfen. Der Grund liegt in der Brand- oder gar Explosionsgefahr, verursacht durch Beschädigungen oder einen Kurzschluss. Eine Sortieranalyse ergab, dass trotz Hinweis auf den Depotcontainern weiterhin zahlreiche Lithiumionenbatterien enthalten sind.

Diese Problematik führt zum kurzfristigen Umbau der Depotcontainer entsprechend den gesetzlichen Vorschriften (ADR konform). Der Umbau hat das Ziel, in die Container Big Bags einzuhängen und die darin gesammelten Elektrokleingeräte dann nicht mehr in loser Schüttung zur Verwertungsanlage zu transportieren. Der Austauschvorgang des Big Bags wird mehr Zeit in Anspruch nehmen als das bisher bestehende Sammelsystem. Auf vermehrt frequentierten Straßenbereichen würde der verlängerte Austauschvorgang eine starke Verkehrsbehinderung auslösen, weshalb an diesen Standorten die Depotcontainer abgezogen werden müssen. Es wird jedoch nach Möglichkeiten gesucht, problematische Standorte durch noch zu eruierende Alternativstandplätze zu ersetzen.

 

 Elektrokleingerätecontainer



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